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Die Betriebskooperation Marxhof/ Weise ist seit 1.7.2024 anerkannter Bio-Betrieb nach Naturland-Richtlinien.

Nach den ersten 2 Umstellungsjahren, in welchen nur Futtergetreide erzeugt werden darf, bauen wir derzeit folgende Kulturen an:

Kleegras, Dinkel, Roggen Backweizen, Futtererbsen, Mais

Unser Backgetreide produzieren wir für die Verwertung in der Lokalbäckerei Brotzeit in Oberhaching, die Vermahlung erfolgt über die Sagberger-Mühlen in Landshut.

Die gesamte Getreideernte kann in den Betrieben selber aufbereitet und gelagert werden, um dann zum optimalen Zeitpunkt vermarktet zu werden.

Das Kleegras wird durch die Bauer Bioenergie in Reichersbeuern verwertet und wir bekommen das Gärsubstrat in fester oder flüssiger Form als organischen Dünger für unsere Bestände zurück. So lässt sicher der für den Bio-Betrieb notwendige Nährstoffkreislauf auch ohne eigene Tierhaltung umsetzen.

Kleegras25

Streuen25

Mit Kleegras und der organischen Düngung, v.a. mit festem Gärsubstrat, wird der Humusgehalt des Bodens erhöht und die biologische Aktivität des Bodenkomplexes gesteigert. Ziel ist ein “aktiver” Boden, welcher Nährstoffe bereitstellt und ein gesundes und widerstandsfähiges Lebensumfeld für die Pflanzen bereitstellt.

Zwischenfrüchte werden auf beiden Betrieben bereits seit Jahrzehnten angebaut, sie stehen in der Fruchtfolge zwischen Getreide und Mais oder wo es ansonsten zeitlich und ackerbaulich Sinn ergibt. Neben dem für die Insekten wichtigen Anteil blühender Pflanzenarten wie Phazelia oder Sonneblumen legen wir Wert auf hohe Leguminosenanteile durch Wicken oder Kleearten. Sie sammeln den für die Folgefrucht notwendigen Stickstoff durch die Knöllchenbakterien aus der Luft und helfen so die mineralische Düngung zurückzufahren.

Zwischenfrucht

KUP2024

Auf gut 10ha unserer Ackerflächen am Waldsanatorium in Krailling haben wir 2021 und 2022 eine sog. Kurzumtriebsplantage (KUP) angelegt. Diese schnellwachsenden Hölzer, in unserem Fall verschiedene Pappelsorten, sind bereits im ersten Jahr auf eine Höhe von etwa 3 Metern gewachsen. Sie werden im Alter 8-9 Jahre das erste Mal geerntet und das dann anfallende Stammholz dient als Brennstoff für unser Hackschnitzelheizwerk am Waldsanatorium.

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