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Im Jahre 1898 ging die Anlage in Betrieb, sie befand sich zu dieser Zeit im Besitz
des gemeinnützigen “Vereins für Volksheilstätten in Oberbayern”. Im April 1921 erwarb die Kongregation der Barmherzigen Schwestern, Mutterhaus München, die Anlage. Die Schwestern führten die Heilstätte
als “Waldsanatorium Planegg für Lungenkranke” weiter. Im zweiten Weltgkrieg zerstörten Bomben Teile der Anlage, die jedoch umgehend wieder aufgebaut wurden. Am 30. September 1984 stellte der Orden den
Sanatoriumsbetrieb ein, die Tuberkulose war in Deutschland durch verbesserte Arbeitsbedingungen weitgehend bekämpft.
Nach umfangreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen konnte 2003 das “Alten- und
Pflegeheim Waldsanatorium Planegg” eröffnet werden. Es dient seither neben den Ordensschwestern auch weltlichen Personen als Altersruhesitz. Eine eigene Gärtnerei sowie eine Schlosser-, Maler- und
Schreinerwerkstatt werden weiterhin betrieben. Das Haus verfügt über ca. 100 Plätze und ist eines der modernsten im weiten Umkreis.
Die eigene Landwirtschaft wurde 1991 aufgegeben, die Hofstelle nutzt seitdem die
Gemeinde Krailling als Bauhof. Zusätzlich ist etwa die Hälfte der landwirtschaftlichen Fläche an die Gemeinde Krailling als Naherholungsgebiet verpachtet.
Die andere Hälfte sowie die ca. 40ha Forstflächen werden seit 2002 durch den
Marxhof in Unterhaching bewirtschaftet bzw. betreut. Nach einigen Jahren, in welchen die Felder entsprechend der EU-Agrarpolitik als Flächenstillegung der gesamten Landwirtschaft der Kongregation
dienten, werden sie seit 2007 wieder als normale Ackerfläche mit wechselnder Fruchtfolge bewirtschaftet. Wegen der großen Entfernung kooperieren wir hier mit einem Landwirt aus der Umgebung.
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